Supermond, oder was?

Supermond am 14.11.2016

Vom sogenannten „Supermond“ erfuhr ich erst sehr spät aus dem Dauerrauschen der Sozialen Medien. Ich lernte, dass der Mond das letzte Mal vor 70 Jahren der Erde so nah war und dass es das nächste Mal 2034 sein wird. Außerdem lernte ich, dass der „Supermond“ so groß ist, weil er nur 356.000 km von der Erde entfernt ist, was im Schnitt 28.000 km näher als normal bedeutet. Der Punkt mit dem geringsten Abstand zur Erde, den wir beim „Supermond“ bestaunten, wird Perigäum, der mit dem größten Abstand Apogäum genannt. Aber das nur am Rande. Am deutlichsten wird der Größenunterschied beim Mond anschaulich, wenn man eine Zwei Euro- neben eine Ein Euro Münze legt.

Fotografiert wird der Mond am besten mit einem Teleobjektiv, wobei ein Stativ nützlich sein kann, aber bei dem hellen Mond kein Muss war. 1/200 Sekunde mit Brennweite 200mm bei ISO 100 und Blende 8 im manuellen Modus aus der Hand reichten mir aus, um obiges Foto zu schießen, wobei das nur 1/9 der ursprünglichen Fläche des Fotos einer 16 Megapixel-Kamera ist. Nun ist der Hype um den Mond erst einmal vorbei und der Schweizer Wetterexperte Jörg Kachelmann brachte es gestern mit einem Tweet auf den Punkt:

Recht hat er.

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