Waldsterben

Waldsterben im Elbsandsteingebirge

Tote Fichten statt „heile Natur“ und das ausgerechnet in einem Nationalpark? Schön sehen die Baumleichen nicht aus und am Ende bleibt uns nur übrig zuzusehen.

Der Borkenkäfer hat sich auf Fichtenrinde spezialisiert. Mit seinen Brut- und Fraßgängen unterbricht der Käfer die Wasserzufuhr des Baumes, welcher mit dem produzieren von Harz reagiert und damit die Käfer erstickt. Bei geschwächten Bäumen allerdings hat der in Massen vorkommende Borkenkäfer leichtes Spiel. Die Fichte bricht ab und wird von Pilzen und Insekten schrittweise zersetzt. Im Schutz des Verhaues entsteht ein neuer Laub- und Nadelwald, ein Naturwald. Das geht nicht von heute auf morgen sondern braucht Zeit und Geduld.

Natürlich muss man aufpassen, dass der Käfer nicht angrenzende Wirtschaftswälder befällt, aber hier im Kerngebiet des Nationalparkes, darf man die „Natur ruhig Natur sein lassen.“

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